Du kaufst in festem Rhythmus für einen gleichbleibenden Betrag. Wenn Kurse fallen, bekommst du dafür automatisch mehr Stücke, wenn sie steigen, weniger. Dadurch glättest du deinen Einstiegspreis über die Zeit und reduzierst das Risiko, zufällig am ungünstigsten Tag alles zu investieren.
Angenommen, du investierst vier Monate lang jeweils 100 Euro. Die Kurse liegen bei 10, 8, 5 und 12. Du kaufst 10, 12, 20 und 8,33 Stück. Durchschnittspreis etwa 8,57 statt zufälliger 12 oder 5. So schützt dich die Methode vor extrem unglücklichen Zeitpunkten.
Ein fixer Auftrag am Monatsanfang nimmt dir Entscheidungen im hektischen Tagesrauschen ab. Du musst keine Prognosen abgeben, verpasst seltener Chancen und gewinnst einen ruhigen Takt. Viele berichten, dass sie durch die Routine besser schlafen und seltener panisch auf Kursmeldungen reagieren.
Aktiviere einen dauerhaften Sparplan mit Lastschrift oder Dauerauftrag. Prüfe einmal im Quartal, ob alles wie geplant läuft. Automatisierung reduziert Vergesslichkeit, minimiert emotionale Eingriffe und spart Zeit, die du lieber für Familie, Hobbys oder Weiterbildung nutzt, statt Kurse zu beobachten.
Bei Bonus, Steuererstattung oder Gehaltserhöhung kannst du einen festen Prozentsatz als Zusatzkauf einplanen. So wächst deine Sparleistung, ohne spontane Impulskäufe. Lege die Regel vorher schriftlich fest, damit sie gilt, wenn Gefühle stark sind und Schlagzeilen verlockend klingen.
Wenn du mehrere Bausteine besitzt, etwa Aktien- und Anleihen-ETF, definiere Bandbreiten. Erst wenn Abweichungen groß sind, wird ausgeglichen, bevorzugt über künftige Käufe statt Verkäufe. So bleibt der Prozess steuerlich und emotional effizient, ohne hektische Mikroentscheidungen nach jeder Marktnachricht.
All Rights Reserved.